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Joy Unlimited - Reflections
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Joy Unlimited (Mannheim) - Reflections - 1973

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Joy Unlimited_Reflections_krautrock
1972 verließ Joy Fleming Joy Unlimited, um eine Solo-Karriere zu starten (was mehr oder weniger in die Hosen ging). Erstaunlicherweise bedeutet dies nicht das Ende der Gruppe. Die verbliebenen Musiker suchten sich mit dem Engländer Ken Traylor einen neuen Sänger und machten weiter. Den Bandnamen behielt man auch ohne Joy bei. Da auch Klaus Nagel die Band verlassen hatte, wurde "Reflections", das dritte Album von Joy Unlimited, vom Sextett Traylor, Heck, Kindl, Herkenne, Metz, Köthe eingespielt und 1973 auf dem BASF-Label veröffentlicht.

Wie schon das Vorgängeralbum "Schmetterlinge" bietet auch "Reflections" eine recht bunte Mischung, in der sich Ingredienzien aus klassischem Prog, Jazzrock, Bluesrock, Orgelprog, Brassrock und als neues Element auch Folk wieder finden. Ken Traylors Organ klingt etwas nach John Wetton, hat aber mehr Volumen, welches in einigen wenigen Abschnitten mit bluesigem Röhren deutlich zum Vorschein kommt. Sonderlich viel gesungen wird auf "Reflections" aber nicht, meistenteils ist die Band instrumental zu Gange. Colosseum, Warm Dust, Jethro Tull, Van der Graaf Generator, Procol Harum und If könnte man als Vergleiche anführen, doch haben Joy Unlimited hier eine ganz eigen Mischung am Start. E-Gitarre, Bass und Schlagzeug liefern die rockende Grundlage, über der Roland Hecht an der Orgel für symphonische Klangfülle sorgt und Dieter Kindl, Albin Metz und Gerd Köthe mit allerlei Blasinstrumenten (Sax, Querflöte, Fagott, Trompete) solistisch tätig sind. Sehr klang- und druckvoll kommt die Musik aus den Boxen, schwankt zwischen hymnisch-symphonischen Abschnitten, klassikinspiertem Prog ("The search for father time") und sehr brass- bzw. jazzrockigen Momenten hin und her, wird auch einmal beschaulich und entspannt, erdig-bluesig, oder orgelt sakral. Eine Spur von krautig-meditativem Klangschweben lässt sich auch ab und an ausmachen. Etwas aus der Reihe tanzt das der folkorientierte "King Richard's Court Jester", in dem erst Blockflöten, dann eine Querflöte à la Jethro Tull Folkrockatmosphäre verbreiten, ein Einfluss, der sich auf dem letzten Album der Band - "Minne" (1974) - noch verstärken sollte. Eindeutig der Höhepunkt der Scheibe ist das relativ lange "The search for father time", in dem sich Gerd Köthe als meisterlicher und ausgesprochen vielseitiger Flötist ins Szene setzt und zusammen mit allerlei seltsamen, wohl vom Synthesizer stammende Tastensounds und einer filigranen Akustikgitarre einen sehr eigenen, progressiven Klassikrock kreiert.

"Reflections" ist ein würdiger Nachfolger zum schon sehr überzeugenden "Schmetterlinge" und lässt die charakteristische Stimme von Joy Fleming kaum vermissen. Liebhabern von klassischem, von der Hammond Orgel dominiertem Prog, die keine Aversionen gegen gelegentliche Brass- bzw. Jazzrockausflüge haben, sollte die Scheibe sehr zusagen. Das Album ist von Garden of Delights für ein CD-Reissue angekündigt. Daher: Vormerken!
(Quelle: www.babyblaue-seiten.de, Achim Breiling)
01. Reincarnation 4:35
02. Ocean of ruins 5:03
03. King Richard's Court Jester 2:32
04. Colossus of steel and iron 2:28
05. Crystal palace 4:08
06. Motions is movement / hate nine and ten 5:42
07. The search for father time 6:43
08. Silently sung 4:01
09. Question 4:21
Joy Unlimited_Reflections_krautrock
Joy Unlimited_Reflections_krautrock
Heck, Roland (4) (organ, pianos) 
Herkeene, Hans (4) (drums, percussion) 
Kindl, Dieter (3) (guitars, bass) 
Köthe, Gerd (5) (tenor & soprano saxes, flutes, woodwind)  Nine Days Wonder; Seiler, Peter K.
Metz, Albin (4) (bass, percussion) 
Traylor, Ken (1) (vocals, guitar) 
BASF - 1973 - LP

Garden Of Delights - 2007 - CD


Referenzen: Joy And The Hit Kids

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