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Waterloo (Luebeck) - 1 Alben



Waterloo, 1973 in Lübeck gegründet, bestanden aus Wolfgang Mielbrett am Bass, Peter Miklis am Schlagzeug und Alfred Mühlbock, der später zu Novalis ging, an der Gitarre und als Sänger. Bei Polydor spielte man drei oder vier Stücke ein, aus denen aber nichts gemacht wurde: die Bänder davon sind nicht mehr auffindbar.

Als sich diese frühe Besetzung nach wenigen Jahren und zwei Österreich-Tourneen auflöste, wollte Wolfgang unter dem alten Gruppennamen weitermachen und suchte sich neue Leute. Den Gesang übernahm er selbst, für die Gitarre holte er Torsten Laser, der vorher mit Contrust progressiven Jazzrock gespielt hatte. Von denen gibt es sogar noch Aufnahmen. Über Riebe's Fachblatt fand man den Schlagzeuger Paul "Eddie" Pfisterer, der vorher bei Carthago, Citaur, Tat Traum & Tod, Shotgun und Pax Domini Erfahrungen gesammelt hatte und eigens für Waterloo seine Heimat Bodensee verließ. Nur für die Tasten konnte man nie jemanden Geeigneten finden. Einmal besuchte man Erwin Kania, der 1972 bei Frumpy mitgewirkt hatte, in einem verlassenen Dorf im Teufelsmoor bei Bremen, wo er als einziger und ohne Stromanschluss ausharrte. Spielen konnte er sehr gut, wollte aber nicht dort weg. Also wurde nichts daraus. Zu dritt zog man nun in ein Haus in Kühsen bei Mölln, südlich von Lübeck, wo man als Wohngemeinschaft zusammenlebte, und betrieb nebenher noch einen Korbladen in Mölln.

1976 erschien die einzige Plattenveröffentlichung von Waterloo, die Single "The end" / "The painter", im Selbstverlag in einer Auflage von etwas 500 Stück. Auf der Bühne bevorzugte man längere Stücke mit ausladenden Entwicklungen, doch für die Platte musste man sich einschränken.
1976 schieden Wolfgang und Torsten aus. Eddie machte noch ein paar Wochen unter dem alten Gruppennamen weiter, mit Harald Pfeiffer an der Gitarre und einem Bassisten namens Tommy. Dabei entstanden im Übungsraum die beiden Stücke "Epistona" und "Take a joint".
Eddie ging später zu den bekannten Bullfrog. Nebenher spielte er noch in der psychedelischen Jazzrock-Gruppe Trysapter, und zwar zusammen mit Arthur Albrighton, dem Bruder von Nektars Roy Albrighton. Torsten ging zur Jazzrock-Gruppe Sinus und Wolfgang, der kurzzeitig auch den Progrockern Erna Schmidt mitgemischt hatte, zur Artrockgruppe Cube.
(Extrakt aus dem Booklet von Garden Of Delights)

Waterloo (Luebeck)
The end / The painter 7"
1976



01. The end
02. The painter


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