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Bereits als Kind erlernte Froese das Klavierspielen, später studierte er an der Berliner Akademie der Künste Malerei und Grafik. Dort gründete er 1962 seine erste Gruppe, in der er Gitarre spielte. Allerdings hatte Froese damals noch nicht vor, Musiker zu werden. Später half ihm seine künstlerische Ausbildung bei der Gestaltung der Plattenhüllen, wobei seine Frau Monika ihm zur Seite stand. Sie hat viele Cover für Tangerine Dream gestaltet und kann auch als die erste offizielle Band-Fotografin bezeichnet werden. Edgar und Monika Froese heirateten 1970, im selben Jahr erblickte Sohn Jerome das Licht der Welt. Auf vielen älteren Platten haben sie ihn bildlich auf der Plattenhülle abgebildet.
Froese lernte Salvador Dalí kennen und folgte 1967 einer Einladung, in Dalis Villa in Spanien mehrere Privatkonzerte zu geben. Hier trafen sich Künstler zu happening afternoons. Die Darbietungen waren eine Mischung aus Musik, Literatur und Malerei und können als frühe Form einer Multimediapräsentation bezeichnet werden. Zur Einweihung von Dalis Christus Statue im Juli 1967 koordinierten sie die Musik.
Zurück in Berlin versuchte Froese Gleichgesinnte zu finden, die ebenfalls daran interessiert waren, nicht nur die Top 40 der amerikanischen Charts nachzuspielen. Die meisten Musiker fanden jedoch seine Vorstellung, Musik und visuelle Künste in Einklang zu bringen, uninteressant. Mit ständig wechselnder Besetzung spielte Froese oft im Cafe Zodiac bei so genannten „Nachtkonzerten“.
Aufgrund seines nordischen Aussehens bekam Froese den Spitznamen „Viking“. Mit der Band The Ones, die er bereits 1965 gegründet hatte, veröffentlichte er 1967 eine Single mit den Beat-Stücken Lady Greengrass/Love of Mine. Die Band spielte Rhythm & Blues und Rock ’n’ Roll . (Wikipedia) |