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Parzival (Bremen) - 3 Alben



Eine deutsche Rocklegende": Unter diesem Titel meldeten zahlreiche Zeitungen in den Jahren 1976 und 1981 die Wiederveröffentlichung alter Parzival-Titel. Und selbst bis heute gelten die Alben „Legend" und „Ba-Rock", die 1972 und 1973 auf den Markt kamen, bei Sammlern als Juwel. Kurswert der Tonkonserven: bis zu 600 Mark.

Die Klassik-Rock-Gruppe Parzival gehörte zwischen Anfang 1970 und 1973 zu jenen deutschen Formationen, die sich von den übermächtigen angelsächsischen Vorbildern lösten.1965 hatten der Sänger/Gitarrist Lothar Siems und der Sänger/Schlagzeuger Thomas Olivier in Bremen die Gruppe Chamberlains gegründet. Ein Jahr später zogen sie als Duo durch die Lande. 1967 formierten sie sich mit dem Violinisten Walter Quintus und einem Cellisten zum Quintus Quartett. Nach einer Frankreich-Tournee hob das Trio „Siems/Quintus/Olivier" 1969 die Band Beazzic Conservatory aus der Taufe. März 1970 holte der amerikanische Produzent Glenn F. Friedman und der Engineer Dave Grinsted (East Of Eden) die Band zu Aufnahmen in die Londoner Decca-Studios.

Ein Jahr später nahm der deutsche Produzent Conny Plank (Kraftwerk, Ultravox, Eurythmics) die Band unter Vertrag.

Unter dem neuen Bandnamen Parzival erschien im Herbst 1971 das erste Album „Legend". Avantgardistischer Klassik-Rock, der viele Kritiker begeisterte: „Klassik, Jazz und Rock verschmelzen zu einem überzeugenden Sound" (Basler Zeitung), „Klangschlösser von diskreter Eleganz und Schönheit" (Frankfurter Allgemeine), „Ideenvielfalt, die ihresgleichen sucht" (Kölner Stadtanzeiger), „Eine fremdartige Klangwelt von geheimnisvollem Hauch" (Pop), „Eine der interessantesten Gruppen Europas." (Melody Maker). Die Zeitschrift Petra jubelte „Legend" zur „Platte des Jahres" hoch.

Der Deutsche Journalisten-Poll zählte das Album zu den fünf besten Produktionen des Jahres 1972. TV-Sender der ARD sendeten Porträts der Band. Die „Ufa-Wochenschau" produzierte den ersten Clip der deutschen Rockgeschichte mit den Titeln „Empty Land" und „Senseless No. 6". Im Frühjahr 1972 erweiterte der Cellist Walter von Seydlitz das Rock-Trio zum Quartett.

Der zweiten LP „Ba-Rock", die Ende 1972 erschien, liegt das gleiche musikalische Grundkonzept zugrunde: Neben Gitarre, Baß und Schlagzeug dominieren Violine, Querflöte und Cello.

(Quelle: http://www.siems.de/parzival/history.htm)

Parzival (Bremen)
Legend LP,CD
1971



01. One Day 3:37
02. Marsby Legend 2:20
03. Resignation 2:52
04. 8 Years Later 4:40
05. Senseless No. 6 4:54
06. Wall Bungalow 2:40
07. Empty Land 5:12
08. Groove Inside 16:00
09. Change Your Mind 2:04
10. Sarah Girl 1:58
   
    CD Track 2-8 (1971), Track 1 (1972), Track 9 u. 10 (1969)
   

Parzival (Bremen)
BaRock LP,CD
1971



01. Souls married to the Wind 3:37
02. Stories 1:55
03. Black Train 8:34
04. Mrs. Virgin 4:28
05. Frank Supper 2:22
06. Scarlet Horses
07. It´s A Pity 2:59
08. Thought 5:58
09. Paradise 8:26
10. Party Bird 2:10
11. Veronique 2:42
   
    CD Track 2-9 (1973), Track 1 (1972), Track 10 u. 11 (1970)

Parzival (Bremen)
Souls Married to the Wind / One Day 7"
1972



01. Souls Married to the Wind
02. One Day





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