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Klockwerk Orange (Oesterreich) - 1 Alben



Die Hippie-Zeiten standen gerade schön in Blüte, als der Gymnasiast Hermann Delago mit drei Freunden die Rockband Klockwerk Orange gründete. Der Bandname war vom orangen Schlagzeug des Drummers Wolfi Böck abgeleitet ("klocken" bedeutet auf gut Älplerisch "schlagen"). Weiters dabei: Markus "Wak" Weiler an den Keyboards und Guntram Burtscher am E-Bass. Delago spielte (neben Trompete und Keyboard) die E-Gitarre - bei Bühnenauftritten wie ein Hohepriester des neuen Tiroler Progressiv-Rocks in ein kuttenähnliches weißes Gewand gehüllt.

"Geprobt haben wir bei mir daheim in Zams", erzählt Delago, "der Proberaum entwickelte sich zu einem Treff für die regionale Hippie-Generation..." Man trug lange Haare, Flower-Power und der Duft besonders aromatischer Rauchwaren lagen in der Luft, wenn am eigenen "Colour-Sound" gefeilt wurde, der sich an dem orientierte, was die Zeit an Gutem, Lautem und Psychedelischem bot: Eela Craig und Isaiah, Exeption, Genesis, EL&P, Pink Floyd oder King Crimson. "Ich selbst war damals gebannt zwischen Brucknersymphonien, Neo-Romantik und typischer Rock-Musik der 70er", erinnert sich Delago.

"Wir haben ausschliesslich eigene Musik gespielt", betont er, "es waren keine Songs, sondern durchkomponierte Werke von längerer Dauer...". Weiler, damals Musikstudent in Innsbruck, und Delago lieferten die musikalischen Ideen, Böck und Burtscher den rhythmischen Background. Im vorwiegend instrumentalen Sound spielte der Synthesizer eine wichtige Rolle - ein neues Instrument dieser Zeit.

Klockwerk Orange traten bei etwa 20 Konzerten in ganz Tirol auf, zu denen die Fans mit dem Schlafsack pilgerten. Der Sound wurde zwischen Licht und Rauchschwaden auf der Bühne zelebriert.(Techniker war Roland Böck, damals Elektriker-Lehrling; heute lebt er als freischaffender Künstler in Wien, er gestaltete das Coverbild für Delagos CD "Gado Gado" ). Alles war aufregend - auch dass man damals eine eigene Langspielplatte aufnahm, die den Titel Abrakadabra trug und von den Burschen mit stattlichen 18.000 Schilling selbst vorfinanziert wurde. 15 Instrumente, davon 6 Keyboards, kamen zum Einsatz - die komplexen Stücke trugen Namen wie "DuonyunohedeprincesR" und "The Key". (Aufgenommen wurde die LP übrigens von einem gewissen Franz Koch in Elbigenalp, es war eine seiner ersten Produktionen. Heute führt er mit Koch-Records bzw. KDG einen Weltkonzern).

Delago lacht: "Damals als Gymnasialschüler zum Musikunterricht eine Rock-LP mitzuehmen war ziemlich cool, ich brachte meine eigene, das war natürlich ganz was besonderes....
(http://www.delago.at/delago/bio/70-80/70-80.html#klock)

Klockwerk Orange (Oesterreich)
Abracadabra LP
1975



01. Dounyunohedeprinces (11:38)
02. The Key (11:52)
03. Abrakadabra (21:21)


(http://www.delago.at/delago/bio/70-80/70-80.html#klock)




(http://www.delago.at/delago/bio/70-80/70-80.html#klock)




(http://www.delago.at/delago/bio/70-80/70-80.html#klock)



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