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Crabs (Schwarzwald) - 1 Alben



CRABS ("Querköpfe") aus Schwaben am Nordrand des Schwarzwalds spielten Neo-Psychedelic mit leichtem Independent-Einschlag. 1986 aus der Vorläufergruppe Otto Rhombisch hervorgegangen, machten Karl-Heinz Förg (*12.4.1965) am Baß, Andreas Ball (*17.7.1963) am Schlagzeug, Ralf Hähnle (*20.7.1959) an der Gitarre, Frank Knodel an der Gitarre und Reiner Dietz als Sänger damals noch New Wave. Im Mai 1986 nahmen sie in Stutensee unter Leitung von Robert Hauser ihre erste Kassette auf und ließen davon eine Kleinauflage herstellen, die sie nach und nach selbst verkauften. 1987 waren die Crabs auf der "Ersten Berlincassette" (JAR Music) mit dem Stück "Don’t kill the world" vertreten. Im gleichen Jahr wurde ihnen durch den Verlust des Übungsraums zunächst ein jähes Ende gesetzt, und so mußten sie zwangsweise ihre Laufbahn unterbrechen. Erst 1989 ging es weiter. Als Reiner Dietz und Frank Knodel in diesem Jahr teils aus beruflichen Gründen die Gruppe verließen, teils weil ihnen die gerade stattfindende Richtungsänderung nicht zusagte, holte man als neuen Sänger Klaus Rissler. Inzwischen hatte man sich weiterentwickelt und ging von New Wave immer mehr zu Psychedelic über. Am 10.11.1990 nahmen die Crabs eine Live-Kassette auf und veröffentlichten sie wiederum im Selbstverlag in einer Auflage von 500 Stück als "Heracleum mantegazzianum", benannt nach einer Pflanze, die auch auf der Hülle abgebildet wurde. 1991 waren sie auf der CD "Subway bubbles — A compilation of local heroes" mit vier Stücken vertreten. Diese Zusammenstellung wurde aufgenommen im und herausgegeben vom Subway, einer Kneipe in Karlsruhe. Mittlerweile hatte man sich durch zahlreiche Auftritte im Stuttgarter und Karlsruher Raum einen Namen gemacht. 1992 verließ Klaus Bässler aus Gesundheitsgründen die Gruppe und starb wenig später an Knochenkrebs. Für kurze Zeit übernahm im Herbst 1992 Oliver Plätze seine Stelle, wurde aber schon im Sommer 1993 von Lea Bayer ersetzt, die vorher bei Wake of O’Neil gesungen hatte. In dieser Besetzung verschanzte man sich im Übungsraum und schrieb eine Menge neuer Stücke, die dann auch auf der Bühne vorgestellt wurden. Im Frühjahr 1994 nahmen die Crabs in Bietigheim mit Unterstützung von Andreas Emmerich eine Reihe von Stücken auf, aus denen ihre erste CD entstehen sollte. Doch bevor es so weit war, löste sich die Gruppe im Sommer 1994 wegen unüberbrückbarer Meinungsverschiedenheiten zwischen Ralf Hähnle und Lea Bayer endgültig auf. Nachdem man das Ganze beinahe schon abgehakt hatte, drehte sich das Rad des Schicksals und es kam eher durch glücklichen Zufall nach drei Jahren doch noch zur Veröffentlichung der vorliegenden CD. Das Umschlagbild dazu stammt von Lea Bayer.
(Quelle: Garden of Delights)

Crabs (Schwarzwald)
Wheel Of Fate CD
1994



01. Change Bad Horizons 3:01
02. Wheel Of Fate
03. We Are We
04. Nirvana (Tell Me To Lie)
05. Velvet Rain
06. Sentimental Blues
07. MM
08. Wake Up
09. Clean Machine
10. Light of Love
11. Radioactive
12. Love, Peace, Harmony
13. Into The World Of Sound
   

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