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Can - Live Music (Live 1971 – 1977)
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Can (Koeln) - Live Music (Live 1971 – 1977) - 1999

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Can_Live Music (Live 1971 – 1977)_krautrock
Diese 2xCD war ursprünglich nur als Teil der "CanBox Limited Edition" zu bekommen, zusammen mit einem Video (Doku und Konzertmitschnitt) und einem Buch. 1999 wurde dann die CD alleine nochmals veröffentlicht. Etwas schleierhaft ist mir allerdings, warum der Untertitel der CD "Live 1971-1977" lautet, da hier überhaupt keine Aufnahmen aus dem Jahre 1971 zu finden sind.

Eigentlich sind diese 2 Silberlinge etwas, worauf Can-Fans schon ewig gewartet haben: Eine offizielle Live-CD von Can, zusammengestellt von den ehemaligen Bandmitgliedern. Can galten als eine beeindruckende Live-Band, die mit ihren Auftritten, vor allem in England, die im entstehen begriffene New Wave- und Punk-Szene stark beeinflußt haben. Leider gab es nie brauchbare Live-Aufnahmen der Band, welche die Euphorie über deren Konzerte, für Nachgeborene wie mich, nachvollziehbar machen konnten. "Can Live" macht dies nun möglich - mehr oder weniger. Wie im Booklet vermerkt ist, handelt es sich um Kasetten- und Tonbandaufnahmen aus dem Publikum, alle aufgenommen oder gesammelt von Andy Hall, einem Verehrer und Freund der Band. Entsprechend durchwachsen ist die Klangqualität, die sich so im Bereich "guter bis sehr guter Bootlegsound" bewegt. Na ja, besser als gar nichts, muß man sich wohl sagen.

Musikalisch wird hier durchweg erstklassiges geboten und die beiden CDs geben einen guten Überblick über die Live-Tätigkeit der Band. Es gibt hier zwei Gruppen von Stücken: Einerseits mehr oder weniger spontane Improvisationen (im Booklet "instant compositions" genannt), die nur ab und zu von den Studioplatten her bekannte Fragmente enthalten ("Jynx", "Fizz", "Colchester Finale" und "Kata Kong"), andererseits Live-Versionen von Studiosongs, "Dizzy Dizzy" (von "Soon Over Babaluma"), "Vernal Equinox" (von "Landed"), "Yoo Doo Right" (von "Monster Movie"), "Spoon" (von "Ege Bamyasi") und der kurze "Cascade Walz" (von "Flow Motion"). Letztere unterscheiden sich mitunter beträchtlich von den LP-Versionen. "Dizzy Dizzy" und "Vernal Equinox" sind etwas länger, wilder und rauher geraten, folgen aber noch recht genau den Studioversionen. Anders aber "Yoo Doo Right" und "Spoon". Letzteres bringt es hier auf eine gute Viertelstunde, und das 3-minütige Studio-Original dient nur als Aufhänger für eine ausufernde Improvisation. Der Klassiker von der ersten Can-LP ist hier dagegen kürzer geraten. Ohne den Gesang und nicht mehr so rumpelig und roh wie die LP-Version kommt mir "Yoo Doo Right" hier fast wie eine Cover-Version eines 60er Jahre Klassikers durch eine der frühen New Wave Bands vor. Allerdings ist es eine sehr gute Cover-Version, und ziemlich abgefahren ist das Stück immer noch! Die "instant compositions" sind aber wohl die highlights dieser Scheibe. "Jynx" und "Kata Kong" sind mitunter sehr laute und komplexe Jams, die aus den Sessions zu Soon Over Babalooma stammen könnten. "Fizz" dagegen zeigt die späte Phase der Band (wie auch "Cascade Waltz"), eher zurückhaltende Musik mit viel Keyboard und Czukays Soundspielereien. Der "Hammer" ist aber "Colchester Finale", eine 40-minütige wüste Soundorgie, die so nach ca. 20 Minuten in das Stück Halleluwah (von "Tago Mago") mündet und zum Schluß in einem Krachchaos endet. Leider ist der Gesang von Suzuki stellenweise kaum zu hören und das Schlagzeug durchweg viel zu laut, aber - wie gesagt - dies sind eben keine professionellen Aufnahmen. Irmin Schmidt zu dem Konzert in Colchester: "Wir bekamen überhaupt keinen wirklichen Kontakt zum Publikum. Keiner von uns wußte, was eigentlich vorging - die Musik wurde einfach immer wilder und lauter - es war eines der Furcht einflößendsten Konzerte, welches wir je gespielt haben".

Diese Doppel-CD ist sicherlich eine sehr interessante Ergänzung jeder Can- und Krautrocksammlung. Allerdings müssen Abstriche wegen der doch eher schlechten Klangqualität gemacht werden. Can-Neulingen ist daher vom Kauf abzuraten, da das Teil sicherlich keine "Einstiegsplatte" ist. Es bleibt noch zu hoffen, daß dies nicht die letzte Can-Live-CD aus dem Hause Spoon war. Angeblich haben Can den Großteil ihrer Konzerte am Mischpult mitschneiden lassen. Eine Veröffentlichung eines Teils dieser Aufnahmen, in hoffentlich klangtechnisch optimaler Qualität, wäre äußerst wünschenswert!
(Quelle: www.babyblaue-seiten.de, Achim Breiling)
01. Jynx 16:06
02. Dizzy Dizzy 8:02
03. Vernal equinox 12:44
04. Fizz 6:27
05. You doo right 14:26
06. Cascade waltz 4:48
07. Colchester finale 37:24
08. Kata Kong 8:28
09. Spoon 14:23
   
Can_Live Music (Live 1971 – 1977)_krautrock
Czukay, Holger (29)  Alex Oriental Experience; Cluster; Czukay, Holger; Inner Space; Les Vampyrettes; Phantom Band; S.Y.P.H.
Gee, Rosko (5) (on track 4, 6)  Phantom Band
Karoli, Michael (25)   Czukay, Holger; Inner Space; Karoli, Michael; Schmidt, Irmin
Liebezeit, Jaki (34)  Alex Oriental Experience; Czukay, Holger; Held, Zeus B.; Inner Space; Jail; Phantom Band; Rother, Michael; Schlippenbach, Alexander von
Schmidt, Irmin (24)   Czukay, Holger; Inner Space; Schmidt, Irmin
Suzuki, Damo (7) (on track 7,9) 
Zu diesem Album wurden noch keine Editionen erfasst!
Referenzen: Czukay, Holger Inner Space Schmidt, Irmin

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